Monday, May 7, 2012

Gottlieb Wendehals - Herbert (1980)

Gottlieb Wendehals - Herbert (1980)
Anfänge: Werner Böhm hatte als Boogie-Woogie-Pianist mit eigener Band „Cabinet Jazzmen Band" bereits mit 16 Jahren verschiedene Auftritte in Deutschland. Sein Geld verdiente er sich als Kaufhaus-Dekorateur. Von 1970 bis 1971 war er Jazz-Pianist in Hamburg unter anderem im „Jazz House" („Knuds"), „Riverkasematten", „Logo", „Dennis Swing Club", „Cotton-Club", „Remter" und im legendären „Onkel Pö", der Hamburger Szene. Böhm begleitete in diesen Jahren am Flügel Musikergrößen wie Louis Armstrong, Ella Fitzgerald und Erroll Garner. Ende 1974 startete Böhm eine Karriere als selbständiger Musiker, Texter und Komponist und gründete das „Werner Böhm Quintett" mit dem „Teufelsgeiger" Lonzo Westphal, Udo Lindenberg am Schlagzeug, am Bass Hans-Otto Mertens (Manager von Otto Waalkes), Gesang Knut Kiesewetter und Werner Böhm am Piano und Vibrafon. "Gottlieb Wendehals": 1979 erschuf er die Bühnenfigur „Gottlieb Wendehals", einen schlaksigen, etwas tumb! en Spaßmacher mit ostfriesischem Dialekt, pomadisiertem Mittelscheitel, schwarzweiß kariertem Jackett, zerfledderter Aktentasche und einem Gummi-Huhn unterm Arm. In dieser Manier spielte er verschiedene Spaß-Titel ein, von denen es Herbert (1980) und die Polonäse Blankenese (1981) bis in die deutschen Top Ten schafften; letzterer hielt sich neun Wochen auf dem ersten Platz. Im Jahre 1982, auf dem Höhepunkt seines Ruhms, wirkte Werner Böhm neben Karl Dall und Helga Feddersen in der Erotik-Klamotte Sunshine Reggae auf Ibiza mit. Ab 1985 ...